Leistungsdiagnostik

Die sportwissenschaftliche Leistungsdiagnostik mit Laktatbestimmung dient der Erhebung Ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit, der Verlaufskontrolle Ihrer Leistungsentwicklung und einer Trainingsadaption. Diese Untersuchung beinhaltet keine medizinische Abklärung, sollte nur bei gutem und überprüftem Gesundheitszustand durchgeführt werden und ist daher für SportlerInnen ohne medizinische Fragestellungen geeignet. Im Rahmen der Vorbesprechung mit unserem Sportwissenschaftler wird eine detaillierte Trainingsanamnese der letzten Trainingswochen und -monate erhoben. Im Anschluss erfolgt die Durchführung der Leistungsanalyse am Fahrrad oder Laufband unter sportwissenschaftlicher Aufsicht. Sie können Ihre Laktatdiagnostik sowohl auf unserem Hochleistungslaufband, am Radergometer oder mit Ihrem eigenen Rad am durchführen.

Bei diesem Stufentest mit Laktat- und Glukosebestimmung wird Ihre aktuelle Leistungsfähigkeit bzw. die Leistungsentwicklung seit der letzten Diagnostik erhoben. Nach Auswertung der Daten und Anpassung Ihrer individuellen Trainingsherzfrequenzbereiche werden die Ergebnisse der Analyse, sowie das weitere Training im Rahmen des ausführlichen sportwissenschaftlichen Beratungsgesprächs erläutert. Sie erhalten individuell auf Sie, Ihr Zeitbudget und Ihr persönliches Ziel abgestimmte Trainingsempfehlungen bzw. bei Bedarf einen individuellen Trainingsplan. Die sportmedizinische Leistungsdiagnostik gibt Ihnen dabei die Sicherheit, so zu trainieren, dass der Benefit für Ihre Gesundheit so hoch als möglich ist.

SPIROERGOMETRIE

Die sportwissenschaftliche Leistungsdiagnostik mit Laktatbestimmung und Spiroergometrie erweitert Ihre Untersuchung noch um eine Bestimmung der Atemgase (O2 und CO2) unter Belastung. Durch die Kombination von Laktat und Spiroergometrie (der Goldstandard in der Leistungsdiagnostik) bestimmen wir zusätzlich ihren FATmax Bereich und Ihren Kohlenhydratbedarf unter Belastung. Zusätzlich bestimmen wir Ihre metabolischen und ventilatorischen Schwellen und Ermitteln Ihre VO2max über die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität, das Bruttokriterium der Leistungsfähigkeit.

Auch diese Untersuchung können Sie sowohl auf unserem Hochleistungslaufband, am Radergometer oder mit Ihrem eigenen Rad durchführen. Sie erhalten auch hier im Rahmen des ausführlichen sportwissenschaftlichen Beratungsgesprächs individuell auf Sie, Ihr Zeitbudget und Ihr persönliches Ziel abgestimmte Trainingsempfehlungen bzw. bei Bedarf einen individuellen Trainingsplan. Wir verwenden in unserer Ordination ausschließlich die modernsten Geräte, die regelmäßig auf Validität und Messgenauigkeit überprüft werden. Unsere Mitarbeiterinnen arbeiten mit dem aktuellsten wissenschaftlichen Know-how, haben jahrelange Erfahrung in der Durchführung von Leistungsdiagnostiken und in der Erstellung von Trainingsempfehlungen bzw. Trainingsplänen.

Die erste Trainingsphase, beginnt damit, dass Sie wöchentlich Ihre ausgefüllten und individuell von unseren Spezialisten erstellten Trainingsprogramme an Ihren jeweilig zugewiesenen Berater retourniert werden. Ihr Betreuer analysiert und bearbeitet die Programme und passt diese Ihrer Leistungsentwicklung an.

Diese stehen Ihrem Betreuer per E-Mail und/oder telefonisch in Kontakt zu. Dazu zählen ebenfalls:

Nachdem folgt die Evaluierung und Abstimmung des weiteren Trainings.

Die zweite Trainingsphase, führt sich fort indem Sie in regem Austausch mit Ihrem Betreuer die Trainingsprogramme erfüllen und die Fortschritte spüren. Durch den direkten Kontakt mit dem Betreuer werden Sie falls vorhandene Motivationstiefs leichter überwinden, zudem wird es Ihnen ein fitterer Körper danken.

Nachdem folgt nochmals:

Zuzüglich die Evaluierung und Abstimmung des weiteren Trainings.

KRAFTEINSTELLUNG ÜBER BLUTPARAMETER

In den letzten dreißig Jahren durchgeführte Forschung hat zu einer erhöhten Effizienz der Ausdauermethode geführt, indem der Kraftaufbau durch die Bestimmung der Laktatkonzentration und des Glukosespiegels in Abhängigkeit von der Anzahl

Es wird empfohlen, eine Blutprobe zu entnehmen, um genauere Daten über die Belastung zu erhalten, welcher der Athlet ausgesetzt werden sollte.

PERIODISIERUNG & ZYKLISIERUNG

Das Prinzip der Periodisierung und Zyklisierung bezieht sich auf die systematische und planmäßige Gestaltung des Trainingsprozesses mit dem Ziel, die sportliche Höchstform zu einem spezifischen Zeitpunkt zu erzielen. Wenn ein Athlet dauerhaft an der Grenze seiner Belastbarkeit trainiert, droht die Gefahr, dass der Organismus dauerhaft in eine katabole Phase rutscht. Zur Abwendung dieser potenziellen Gefahr werden im periodisierten Training bewusst Phasen eingebaut, in denen die Höchstform temporär verloren geht. Dies erfolgt über die Reduktion der Trainingsbelastung beispielsweise in Form geringerer Trainingsintensität, der Reduzierung des Trainingsumfanges oder andersgeartete Reize.

Ein periodisiertes Training bedeutet demnach, dass in bestimmten Zeitabschnitten das Trainingsprogramm systematisch verändert wird. Die Systematisierung erfolgt über die Veränderung von verschiedenen Trainingsvariablen (Wiederholungen, Satzzahl, Pausenlänge, Übungen). Dieser planmäßige Wechsel der Trainingsanforderungen führt zu einer langfristigen und nachhaltigen Leistungsverbesserung. Umfang und Intensität stehen in einem umgekehrten Verhältnis zueinander – je höher der Trainingsumfang, desto niedriger muss die Intensität sein und umgekehrt. Der Wechsel von umfangsbetonten mit intensitätsbetonten Trainingsphasen bringt den Fortschritt. Die Phasen der reduzierten körperlichen Belastung können auch der Verletzungsprophylaxe und –heilung dienen. In den leichten Phasen haben kleinere Verletzungen die Möglichkeit auszuheilen und der gesamte Körper wird auf die folgenden schweren Einheiten vorbereitet.

PERIODISIERUNG & ZYKLISIERUNG

Der Körper passt sich nach einiger Zeit an bestimmte Belastungen im Training an, so dass die Leistung nicht mehr ansteigt. Durch eine Belastungsvariation – die Periodisierung – lässt sich ein langfristiger Leistungsaufbau realisieren. Optimaler Weise werden die Trainingsmethoden alle drei bis zehn Wochen gewechselt. Je fortgeschrittener der Athlet bzw. Je höher die Leistungsfähigkeit, desto kürzer sollten die Phasen gestaltet werden. Es wird empfohlen, nachfolgende Reihenfolge in der Trainingsplanung zur Schulung der Kraftfähigkeiten einzuhalten:

KRAFTAUSDAUER → HYPERTROPHIE → IK.2 IK.

Es müssen nicht in jedem Zyklus alle Übungen ausgewechselt werden, vor allem bei Anfängern genügt ein Wechsel der Belastungsintensität und somit des Wiederholungsbereiches. Bevor Krafttrainingseinsteiger Gewichte mit hohen Intensitäten bewegen, sollte die Bewegungsausführung sicher beherrscht werden. Ein IK-Training sollte grundsätzlich unter Beobachtung und Hilfestellung des Trainers erfolgen. Die Trainingsperioden müssen nicht alle gleich lang sein. Die Empfehlung für die Dauer der jeweiligen Phasen sollte sich vielmehr an der Geschwindigkeit und Persistenz der physiologischen Anpassungsprozesse orientieren. Die Hypertrophie-Phase kann beispielsweise länger andauern als die IK-Phase, da sich das neuronale System schneller anpasst als die Muskelmorphologie. Nach zwei Wochen spezifischen IK-Trainings werden nur noch minimale Leistungssteigerungen auf neuronaler Ebene zu erzielen sein.

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