Höhenmedizin - Höhentraining für Gesundheitsmedizin - Regenerationstraining

Hypoxietraining (simuliertes Höhentraining) wird systematisch genutzt, um die Leistung bei Sportlern
zu steigern aber auch um die Gesundheit des Organismus zu verbessern. Höhentraining ist bei Spitzensportlern eine bewährte Methode zur Steigerung der Leistung. Weniger bekannt ist, dass das Training bei reduziertem Sauerstoff auch normalen Menschen bei Burnout, Stressabbau, Diabetes und Übergewichthelfen kann.
Im Spitzensport-, vor allem in der Radsportszene ist es seit Jahren Usus, Höhentraining in die Leistungssteigerung zu integrieren. Dazu begeben sich die Sportler entweder in hoch gelegene Trainingszentren, meist um die 2.000 Meter Seehöhe oder sie verwenden künstliches Höhentraining
in der Ebene, wo in sportmedizinischen Zentren oder auch in der privaten Anwendung unter Sauerstoffarmut trainiert wird, beispielsweise in sogenannten „Sauerstoffzelten“.

Der eigentliche Hauptgrund für Ausdauerathleten, Höhentrainingslager aufzusuchen, ist medizinisch
gesehen die Stimulation der Bildung von roten Blutkörperchen. Bereits von der ersten Stunde des Höhentrainings wird von den Nieren das Hormon Erythropoetin abgegeben, welches die Blutbildung anregt.

Der Reiz des Hormons sorgt dafür, dass sich die sauerstofftragenden roten Blutkörperchen vermehren. Weiterhin gibt es Hinweise darauf, dass Plasmavolumen und Pufferkapazität nach Rückkehr aus der Höhe für eine gewisse Zeit erhöht sind. Nicht zuletzt werden auch günstige Einflüsse des Höhentrainings auf Größe und Funktion der Mitochondrien und eine Stimulation der Wachstumshormon-Ausschüttung angenommen. Zusätzlicher Reiz der Atemmuskulatur über die gesteigerte Atemtätigkeit.

Damit der Trainingsaufwand auch die gewünschten Effekte erzielt, werden die Sauerstoff-Werte mit einem Pulsoximeter am Zeigefinger der Trainierenden laufend überprüft.

VERBESSERUNGEN IM ALLTAG

Positive Erfahrungen gibt es auch mit klassischen Stresserkrankungen, wie z.B. die chronische Erschöpfung und dem so genannten Burn-out. Der Körper lernt mit dieser Reduktion und dem herbeigeführten Stress umzugehen, und kommt dadurch wieder in normale Verhältnisse. Mit Hilfe der Grundumsatz-Messung erhalten wir eine vollständige Analyse des Stoffwechsels im Ruhestand. Außerdem erfahren wir wie viele Kilokalorien man mindestens zu sich nehmen sollte, ohne den Stoffwechsel zu beschädigen „Im Alltag geht es den Menschen dann besser“. Mit einem Speicheltest ermitteln wir den optimalen, individuellen Makronährstoffbedarf.

Der Hypoxieraum von Spartamedic erlaubt ein künstliches Höhentraining bis ca. 5.000m über Seehöhe, theoretisch kann man bis 8.000m erweitern. Dies ist speziell für Höhenbergsteiger interessant, die aus Zeitmangel die Akklimatisierung für eine Expedition verkürzen wollen. Mit Spitzensportlern geht Spartamedic mit extremen Intervallen bis 5.000m. Für ein durchschnittliches Ausdauertraining geht man von 2.300 bis 2.600 Höhenmeter. Eine leicht erreichbare Seehöhe bezeichnet man von 1.300 bis 2.300 Höhenmeter. Das künstliche Höhentraining ist für den Mediziner ein taugliches Mittel welches er bei Patienten zu anderen Maßnahmen begleitend einsetzt „Durch die Höhenluft wird die Serotonin- und Dopamin Ausschüttung angeregt. Diese Hormone wirken sich positiv auf unsere Stimmung aus und sorgen für mehr Ausgeglichenheit. Wenn Sie z.B. zu den sogenannten „Frustessern“ gehören, kann das Höhentraining bei Spartmadic helfen, die Heißhungerattacken besser in den Griff zu bekommen.

ABNEHMEN

Der Grund durch das Höhentraining abzunehmen ist, dass das Hormon Leptin vermehrt

ausgeschüttet wird. Dieses Hormon wirkt appetitzügelnd und unterstützt dadurch den Abbau von Körperfett. Es ist auch bewiesen, das der Grundumsatz durch das Höhentraining erhöht wird. Das heißt das man mehr Kalorien zu sich nehmen kann, ohne zuzunehmen. Hierzu Ein Grund dafür ist, dass das Hormon Leptin vermehrt ausgeschüttet wird, welches appetitzügelnd wirkt und somit helfen kann Körperfett abzubauen. Bewiesen ist auch, dass der Grundumsatz beim Höhentraining erhöht wird, man also mehr essen kann ohne zuzunehmen. Hierzu ist jedoch der genaue physiologische Hintergrund noch nicht ausreichend erforscht.

Es wurden bereits zahlreiche weitere positive Anpassungen im Körper beobachtet, die bei der Gesichtsreduktion hilfreich sind. So war beispielsweise der Glukose Verbrauch unter normobarer Hypoxie signifikant erhöht, was bedeutet, dass der Körper mehr Energie verbrennt und dadurch vermutlich den Grundumsatz steigert. Im Vergleich zum Normalzustand waren die Laktatwerte beim Höhentraining signifikant erhöht und wurden langsamer abgebaut, dies bestätigt das der Körper mehr verbrennt, da ein Laktat ein „Abfallprodukt“ bei schneller Energiegewinnung ist. Um diese Mechanismen langfristig im Körper zu stabilisieren, ist eine regelmäßige Wiederholung erforderlich, da der Körper die Anpassungen unter normalen Bedingung nach und nach wieder einstellt.

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